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Freitag, 16. November 2012

Unbedingt ausprobieren: die Gamsbar

In München gilt Ed Meier (ehemals königlich bayrischer Hoflieferant) als Institution für stilvolle "anglobayovarische"Kleidung inklusive handgefertigten Schuhen, Kniestrümpfe für die Herren und Taschen für die Damen.
Neben den Ladengeschäften in der Brienner Straße am Eck zum Odeonsplatz eröffnete jetzt die Gamsbar, die neben Kaffeespezialitäten und kleinen Snacks wie Oliven, Käse und Wasabi-Nüssen auf Drinks wie Champagner und Pimm's setzt.



Im gesamten Gastraum findet sich das Emblem der schwimmenden Gams wieder, man bemerkt bereits beim Eintreten das komplett durchdachte Konzept - und es geht auf. Kleine Sitzecken, aufmerksame und freundliche Baristas sowie das absichtliche Weglassen von Musik laden neben der ganzen Hektik der Innenstadt zum Verweilen ein: ob zu einem Croissant und Cappuchino am Morgen, dem Kaffee zwischendrin oder am Abend mit den Freundinnen.

Dienstag, 13. November 2012

Filmmatinée in Stuttgart: Casablanca


Im "5" in Stuttgart gibt es neben sehr leckerem Frühstück, gutem Kaffee und sehr freundlichen Angestellten in regelmäßigen Abständen besondere Veranstaltungen. Eine davon ist das Filmmatinée: ganz gemütlich kann man sich mit kleinen Köstlichkeiten vom Frühstücksbuffet eindecken, bekommt vom "Eiermann" frisch aufgeschlagenes köstliches Rührei mit Ziegenkäse und Tomaten und darf obendrein noch bei einem Filmklassiker dahinschmelzen.

Am 1. November gab es zu frischen Pancakes außerdem  ("nehmen Sie die üblichen Verdächtigen fest" und: "ich seh' Dir in die Augen, Kleines) Casablanca. Hach.

Für einen etwas anderen Start in den Tag mit Film und Frühstück absolut zu empfehlen!
(Und dringend die Konfitüren probieren - die sind von Véronique Witzigmann und schmecken herrlich nach Erdbeer-Tonka oder Mango-Banane.)


Montag, 12. November 2012

Out for Polo

Getting Ready for Polo


Die Saison ist vorbei, viele Spiele wurden gespielt - Polo. Auch hier in München gab es ein kleines Abschlussspiel, das in kleinem Rahmen weit draußen, bei Nebel, Nieselregen und Kälte trotzdem ein sehr unterhaltsames Sonntagsprogramm war. Mit Stiefeln, Kapuze, Hund und guter Laune.

Pumps wären bei dieser zerpflügten Wiese tatsächlich die schlechtere Entscheidung gewesen - es gilt auch hier: dem Anlass angemessen gekleidet :)





Sonntag, 11. November 2012

Graduation

Die Reduktion auf das Wesentliche hat diesen Blog wieder einmal in den Hintergrund rücken lassen - Studium und Arbeit gingen vor. Mit dem Master of Science in Professional Skills & Management in PR und Corporate Communication in der Tasche soll es jetzt weiter gehen.
Die Graduierung als Abschluss dieser Episode ist die Wiederaufnahme dieses Blogs.

Es wird weitergehen mit Mode, Backen, Ausflügen und all den kleinen Dingen, die Spaß und Freude ins leben bringen.




Montag, 4. Juli 2011

Cavazzone






Raus aus dem Alltagstrubel - und auf mit den Liebsten nach Italien auf's Land!
Bei einem gemeinsamen Früstück den Tag beginnen, ausgiebigen Spaziergängen entspannen, die Stadt gegen Land und Vollgas gegen Entschleunigung tauschen.

3 Tage Kurzurlaub in Cavazzone/ Reggio Nell'Emilia und ein Familienfest zelebrieren. Danke, Familie und Freunde.

Donnerstag, 11. November 2010

Weekly

Diese Woche: ist kein wirkliches weekly, weil das letzte schon wieder eine Weile her ist. Viel Arbeit.

Highlight der Woche: Letztes Wochenende haben wir am Tegernsee verbracht und den letzten Tag Cabriowetter ausgenutzt. Freunde, Sonne, feines Essen, Lachen... i like.

Lowlight der Woche: Unmotivation, Sport zu machen. Das muss sich ändern. Weiteres Lowlight: das Gefühl, dass es aufgrund der Dunkelheit statt 18 Uhr schon 22 Uhr ist.

Morgen geht es wieder in die Schwabenhauptstadt, am Samstag Weihnachtsdeko im Merz & Benzing gucken und bummeln. Und Mittagessen in der Stamm-Location.

Freitag, 15. Oktober 2010

Weekly | Highlights & Lowlights

Diese Woche war viel los, gearbeitet, Hausarbeit geschrieben, die erste Note vom Master-Studium erfahren - und orangefarbene Blätter geguckt.

Highlight der Woche: Die Marketing-Klausur-Note - aber das BWL-Ergebnis werdet ihr nicht in dieser Kategorie finden


Lowlight der Woche
: Kalt, bitch?!?


Heute Abend
freue ich mich auf den Besuch einer tollen Freundin, Kino und Mädelskram, am Samstag wird die Innenstadt unsicher gemacht, abends mit Freunden Trüffelpizza im H'ugo's gegessen und dann Katherine Jenkins gelauscht - I like!

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Wies'n überstanden?!





Kaum hat sich die Fläche auf der Theresienwiese geleert, rauscht der Herbstwind durch die orangefarbenen Blätter. Die Kälte kriecht in Ballerinas, Pumps und Stoffschuhe, als wolle sie damit dezent sagen: raus mit den Winterstiefeln.
Die Zeit huscht nur so dahin - war es nicht vor zwei Wochen, als man noch mit schwingendem Dirndl und Zuckerwatte über die Wiesn schlendern konnte, die nach gebrannten Mandeln duftende Luft beim Kettenkarusell fahren durch die Haare streifte und ganz München so adrett wie selten aussah?

Kaiserwetter für den Bayrischen Event des Jahres - wir sehen uns dann 2011 wieder.
Denn die Schokobananen, Maßkrüge, Hendl, Kaiserschmarrnteller und Brotzeitbretteln sind schon wieder vorprogrammiert und warten auf glatt gebügelte Dirndl-Schürzen, fesche Lederhosn und Ausnahmezustand.

Freitag, 20. November 2009

Bildung = Luxus

Bildungsstreik? ...ja, die Bildung streikt - und einfach aus dem Grund, dass die Bildungsinstitutionen nicht mehr richtig bilden können. Die elementare Frage hierbei ist doch: warum wird gerade an diesem wichtigen Gut gespart? Warum zögern die zuständigen Politiker hier so lange? Die Ausbildung und Weiterbildung ist doch Grundlage einer guten Gesellschaft. Die Abiturienten und Studenten sind die schlauen Köpfe von morgen, die die Gemeinschaft voranbringen und leiten sollen. (Wir behalten im Hinterkopf: alle Gesellschaftsschichten sind für das große ganze funktionierende Konstrukt nötig, aber die Koordination des ganzen ist unerlässlich wichtig.)
Doch wie soll das gehen, wenn Kurse überfüllt sind, der Stoff zu viel für die wenige Zeit, zu wenig Dozenten und Professoren verfügbar sind? Es geht ja noch weiter: Vorlesungen fallen aus, gute, jahrelang beschäftigte und von den Studierenden beliebte Professoren bekommen keinen Lehrauftrag mehr; jüngere und unerfahrene rücken nach, ohne die Möglichkeit haben, sich einzufinden. Betreuer für beispielsweise Bachelorarbeiten werden völlig überrannt.
Aus eingener Erfahrung kann ich sagen, dass es definitiv möglich ist, einen Bachelorabschluss binnen 6 Semestern abzuschließen, aber das kostet Nerven. Dann muss man in Kurse gehen, die einem vom Themengebiet nicht zusagen oder nicht in das für später gewünschte Beschäftigungsfeld passen, weil eben unter Umständen nur diese angeboten werden. Noten im Auslandssemester werden nicht angerechnet, obwohl sie gut waren (diejenigen mit schlechten Zensuren freut das eventuell), noch während des Auslandsaufenthaltes oder dem Praktikumssemester muss man sich um die Themenfindung zur Bachelorarbeit kümmern, am besten hat man schon seine Korrektoren und die ganze Literatur gesichtet.
Zeit, eine wirkliche empirische Studie auszuarbeiten bleibt selten. Kolloquien bieten zwar die Möglichkeit, sich über das Mysterium Bachelorarbeit auszutauschen und zu informieren, doch bleiben diese, trotz Bemühungen auf Seiten der Dozenten, sehr oberflächlich. In der Kürze ist das kaum machbar, und die Termine für die mündliche Präsentation der Arbeit fangen weit vor Abgabetermin und somit vor der Fertigstellung der Arbeit an.
Wer dies alles berwerkstelligt bekommt - und es ist durchaus zu schaffen, dank Kaffee und Nervennahrung in Form von Knabberkram, eigens auferlegtem Ausgehverbot und geduldigen wie hilfsbereiten Eltern und Mitbewohnern - braucht sich gar nicht erst auf eine Abschlussveranstaltung wie Zeugnisübergabe oder einen Ball freuen. Den gibt es nicht. Dafür bekommt man sein Zeugnis auf dem Postweg zugesandt - nur die Hauptkurse sind mit Noten eingetragen, bei uns Linguisten zählen die Sprachkurse nicht in den Durchschnitt. Dies erscheint mir wenig plausibel, da ja gerade zu unserem Studiengang die Sprachen dazugehören.
Als letztes bleibt einem, die Empfangsbestätigung zurückzusenden - und ein Gefühl, trotz des ganzen Wirrwarrs nicht wirklich studiert zu haben.
Ein Bachelor-Abschluss hat für viele einen schalen Beigeschmack.
Danke Bologna.
Ein Masterstudiengang ist für viele die gedankliche Schlussfolgerung. Doch die meisten haben starke Beschränkungen, gute Unis selektieren durch erwünschte Praktika, Volontariate, Ferienjobs und Sprachtests. Und wer finanziert das? Glück hat der, der von seinen Eltern finanziell unterstützt werden kann. Es ist ein Dilemma: Um die Studiengebühren und Ausgaben stemmen zu können, muss neben der Studiererei gearbeitet werden. Hierbei geht wertvolle Lernzeit verloren, eventuell geht ein Semester wegen nicht belegter Seminare oder nicht bestandener Kurse drauf. Und dann - weitere sechs Monate muss die Studiengebühr gezahlt und verdient werden.

In der Schule ist es nicht anders: ein Jahr kürzen, mit der Anforderung an die Schüler, gleichzeitig bessere Ergebnisse zu liefern? Utopisch. Dass von Seiten der Politik Kritik geübt wird - unverständlich. Denn diese sind am weitesten von dem ganzen Lehrapparat entfernt. Die Lehrer, wenn sie denn Hilfestellung geben wollen, sind dazu nicht fähig, denn auch die haben nach Unterrichtsschluss noch einiges zu tun. Individuelle Betreuung? Kaum möglich bei diesen Klassengrößen.
Die Frage zu Privatschulen ist für mich in diesem Zusammenhang verständlich. Und jedem, der es sich irgendwie leisten kann, meines Erachtens nach auch empfehlenswert. Wer hier gleich an Snobs und Bonzen denkt, die das Abi von Papi erkauft bekommen, Fehlanzeige. Hier wird sich um die Schüler gekümmert, auch außerhalb der Unterrichtszeiten, soziale Kompetenzen werden gefördert, das immer wichtiger werdende Vitamin B aufgebaut. Kleine Unterrichtsklassen kommen zustande, individuelles Auseinandersetzen ist möglich. Hierdurch entstehen gute Abschlüsse, und um den Zweiflern entgegenzutreten: das Zentralabitur ist an allen Schulen dasselbe, und auch an privaten Institutionen fallen Schüler durch oder werden gegangen; dennoch lag beispielsweise mein Jahrgang über Landesdurchschnitt. Dies kann durchaus zu der umfochtenen Bildungselite führen, aber will man in der heutigen Zeit durchschnittlich ausgebildet sein? Die Antwort ergibt sich von selbst, befasst man sich mit den Anforderungskatalogen der großen Unternehmen. Nichts wird einfacher, vor allem nicht billiger, und die Absolventen nicht jünger - und gleichzeitig gebildeter.

Und hierbei wird deutlich: Bildung ist Luxus